Klimaschutzprojekt in Uruguay. Das Aufforstungsprojekt Guanare betreibt auf ehemaligem Weideland Aufforstung und pflanzt Nutzholz.
Gemäss dem jährlichen Bericht von Global Forest Watch (GFW) sind 2018 12 Millionen Hektare an Tropenwald verloren gegangen. Trauriger Spitzenreiter an Regenwaldverlust ist Brasilien, die Republik Kongo hat 4800 Quadratkilometer verloren, gefolgt von Indonesien mit 3400 Quadratkilometern. In Asien und Afrika geht es vor allem um den Anbau von Palmöl, in Südamerika wird Regenwald abgeholzt und in Landwirtschaftsland für den Anbau und die Produktion von Getreide für die Massentierhaltung, Weideland für Rinder sowie Produktion von Biotreibstoffen umgewandelt. Brandrodung und Abholzung von Wäldern verursachen 10-12% der globalen CO2-Emissionen.
Weltweit absorbieren Regenwälder etwa 30 Prozent des vom Menschen verursachten CO2-Ausstosses, auch die Ozeane sind gigantische CO2-Filter bzw. CO2-Senken.
Das Projekt umfasst 22 Parzellen Land über eine Gesamtfläche von 20'800 Hektare, welches zuvor als Weideland extensiv für die Rinderzucht benutzt wurde und befindet sich in Cerro Largo, im Osten von Uruguay. Der Projektstart war 2006. Bis 2011 wurden nach FSC-Standard die Forstplantagen zur Gewinnung von hochwertigen und langlebigen Holzprodukten errichtet. Der aufgeforstete Nutzwald besteht aus Eucalyptus grandis und dem Eucalyptus globulus (Blauer Eukalypus), beide können bis zu 50 Meter hoch werden. Aufgeforstete Wälder speichern CO2 bzw. entziehen es der Atmosphäre. Über 60 Jahre spart das Projekt 7'645'000 Tonnen CO2 oder jährlich etwas über 127'000 Tonnen CO2 ein.
Projektaktivitäten:
Das Projekt trägt zur nachhaltigen Entwicklung bei:
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